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Ausstellungen

Fr., 24. Juni

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B-Movie

Kurzfilme von Künstler*Innen

Einbezogen sind Kurzfilme, die sich mit dem Hafen als Hüter kollektiv Erinnerungen beschäftigen. Mythopoetische Ansichten, Tableaux vivants und intuitive Collagen vermitteln das gemeinsame Gefühl der inneren Verdrängung der zeitgenössischen Subjektivität.

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Kurzfilme von Künstler*Innen

Time & Location

24. Juni 2022, 19:00

B-Movie, Brigittenstraße 5, 20359 Hamburg, Deutschland

About the event

Einbezogen sind Kurzfilme, die sich mit dem Hafen als Hüter kollektiv Erinnerungen beschäftigen. Wasser fließt durch diese fragmentierten Mikrogeschichten als verbindendes Medium und Metapher, um uns selbst als wässrige Körper zu erfahren, die Raum und Zeit durchqueren. Mythopoetische Ansichten, Tableaux vivants und intuitive Collagen übertragen das gemeinsame Gefühl der inneren Verdrängung der zeitgenössischen Subjektivität, um die darunter verborgenen Narben zu untersuchen. Anstelle des Hafens als Symbol für die grenzenlose Möglichkeit, sich zu orientieren, die "verweigerte Reise" im Schwebezustand zwischen hier und dort: ein Verlust des Kompasses.  

Drill Ship Walk Through UK 2022, 8 Min., OF, digital, Regie: David Jacques 

Ein virtueller "Spaziergang" zwischen Allegorie und Rekonstruktion, eine mythopoetische Sicht auf den Unfall der Shell-Bohrinsel "Kulluk", sterben 2012 im Golf von Alaska auf einer kleinen Insel auf Grund.  

Supercargo CN/AT 2010, 14 Min, OmU, digital, Regie: Christoph Schwarz 

Christoph Schwarz reist allein auf halbautomatischem Containerschiff von Hamburg zu Künstlerprogramm nach Shanghai, Ein ästhetisch-existentialistisches Erlebnis, mit der täglichen Schiffsreinigung ein Einblick in einem inneren Prozess der globalen Ökonomie, aber auch irritierende Selbstwahrnehmungen des einsamen Passagiers.  

L'Homme Jetée CH/FR 2019, 21 Min., OmeU, digital, Regie: Loïc Hobi 

Theo, ein junger Hafenarbeiter, schlägt an Land die Zeit tot, begleitet vom monotonen Rhythmus der aus- und eingehenden Schiffe. Ein Frachter legt an, er begegnete Giuseppe, einem desillusionierten Seemann, und Theo findet den Mut, sich seinem Traum von der rauen See zu stellen. Er versucht alles, um in Giuseppes Crew aufgenommen zu werden.  

Friends He Lost at Sea SE 2009, 11 Min., englische OF, digital, Regie: Henrik Lund Jørgensen 

Ein Mann betrachtet in einem Museum Gemälde von Michael Ancher mit Skagen-Fischern. Er inszeniert sie sie in seiner Erinnerung an Tableaux vivants: Flüchtlinge nehmen den Platz der Fischer ein. Fragen zu Flucht und Rettung, zur Emigration und soziale Verantwortung stellen sich an der Grenze zwischen Dokumentation und Fiktion.  

Ghost Ship CH 2022, 8 Min., OF, digital, Regie: Gabriel Gee Welche Formen nehmen die Gespenster der Vergangenheit in unserer industrialisierten Gegenwart an? Was sind die Gespenster unserer materiellen Wege und die geisterhaften Zeichen im Herzen unserer schiffbrüchigen Metropole? Das Geisterschiff nimmt uns mit auf eine meditative Reise durch unsere globalen Ungewissheiten.  

Yolande FR 2012, 2 Min., OV, digital, Regie: Maxime Berthou 

Performance: Ein Schiff, eine Wand, Champagner und die Umkehrung der Dinge.  

Terminal DE 2009, 8 Min., digital, Regie: Jörg Wagner Alltägliche Arbeitsabläufe in Containerterminal, portraitiert in einem poetisch-musikalischen Bild-Ton-Collage.  

Politik in der Höhe PL 2013, 11 Min., OmU, digital, Regie: Cora Piantoni 

Die polnische Industriekletter-Kooperative Swietlik führt sich aus der Solidarnosc-Bewegung 1980 in Danzig fort und unterstützt die Opposition. Ehemalige Mitglieder klettern 2013 auf der Werft, in der die Streiks stattfanden. Sie erzählen über ihre Arbeit, ihr früheres und heutiges Engagement in Politik und Gesellschaft.

  3 x Shapes of Home NO 2020, 7 Min., englische OF, digital, Regie: Elisabeth Brun 

Filmessay, einheitliches Experiment und visuelles Gedicht: Elisabeth Brun besucht ihren Heimatort im arktischen Norwegen und erkundet, wie er sie geprägt hat. Sie sucht nach Einsichten, die darüber hinausgehen, nutzt dazu Filmtechniken und testet ihre Beziehungen zum Ort gegen die Macht der Kamera und zur Subjektivität eines Fisches oder einer Krabbe.

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